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Weinstadt - Zwischen Weinbergen und Fachwerkhäusern - Rotweinblog

Im Jahr 1975 in Baden-Württemberg kam es zur Gründung einer Stadt aus fünf bis dahin selbstständigen Orten: Beutelsbach, Endersbach, Großheppach, Schnait und Strümpfelbach. Der Name Weinstadt ist auch nicht zufällig, weil das Weinorte sind und die Mehrheit deren Einwohner gerade diesen Namen vorgeschlagen hat, um die Bedeutung des Weinbaus für sie und die Region zu betonen.

Heutzutage kann man überall in Weinstadt Hängen mit den gedeihenden Reben sehen. Die Region verfügt über 502 Hektar Rebfläche und gehört dadurch zu den größten Weinbauzentren in Baden-Württemberg.

In Weinstadt-Beutelsbach hat ihren Sitz die Remstalkellerei, deren Lager 35 Millionen Liter Wein in Holzfässen und Edelstahltanks fassen. Die populärsten Weinsorten, die hier produziert werden sind Rotweine: Spätburgunder und Trollinger, und Weißweine: Müller-Thurgau, Riesling, Ruländer und Sylvaner. Sie gelten als Spezialität unter den Weinen aus Baden-Württemberg.

Außer den international ausgezeichneten Weingütern verfügt Weinstadt auch über interessante Sehenswürdigkeiten. Als eine Perle der Gegend kann Weinstadt-Strümpfelbach gelten – dank der Lage zwischen Weinbergen und der einmaligen Architektur. Die zahlreichen Fachwerkhäuser, die ein Zeugnis der frühneuzeitlichen Zimmermannskunst darstellen, bilden eine romantische und märchenhafte Atmosphäre des Ortes. Dies kann man vor allem am Abend beim warmen gelben Licht der Laternen erleben. Diese Fachwerkhäuser wurden in den Jahren 1590 – 1620 von den Weingärtnern gebaut. Der Ort bietet auch hervorragende Gastronomie an und viele Speiselokale befinden sich gerade in den schönen Fachwerkhäusern. Dort sind natürlich die dortigen kulinarischen Spezialitäten, sowohl regionale Speisen als auch Weine, zu probieren.

Quellen:
Weinstadt Wikipedia
Weinstadt